Zurück
,

Menschliche Faktoren im Fokus

Beim 25. Schweizer Stiftungsymposium von SwissFoundations in Bern debattieren Expert:innen über Human Dynamics, die Zusammenarbeit und Entscheidungen prägen.

In wenigen Wochen treffen sich die Schweizer Förderstiftungen zu ihrer grössten Jahresveranstaltung. Beim 25. Schweizer Stiftungssymposium im Kursaal Bern dreht sich vieles um menschliche Faktoren, die oft übersehen werden. Jasmina Ritz, Geschäftsführerin von SwissFoundations sagt zum diesjährigen Leitmotiv: «Unter dem Motto ‹And Action!› dreht sich dieses Jahr alles um Human Dynamics. Gemeint sind damit die menschlichen Faktoren, die Zusammenarbeit und Entscheidungen prägen: Vertrauen, Rollen und Machtverhältnisse, unterschiedliche Perspektiven sowie die Fähigkeit, mit Konflikten und Unsicherheit umzugehen.»

Handeln mit Wirkung

SwissFoundations schaut bewusst über reine Prozesse und Instrumente hinaus – hin zu Werten, Beziehungen und Organisationskulturen. Damit will der Verband der Förderstiftungen fragen, wie Human Dynamics die Wirkung von Stiftungen ermöglichen, beschleunigen oder gar hemmen. Die Teilnehmenden erwartet ein aktivierendes Programm, das zum Austausch, zum Entdecken und zum konkreten Handeln anregt. Zum Auftakt werden die Stiftungsfachleute mit einer interaktiven Übung aus dem Impro-Theater an das Thema «And Action» herangeführt, gefolgt von zwei Keynotes: Phoebe Tickell von Moral Imaginations zeigt auf, wie veränderte Denkweisen neue Formen des Handelns ermöglichen können. Und Professor Peter G. Kirchschläger von der Universität Luzern beleuchtet die ethischen Fragen rund um künstliche Intelligenz und technologischen Fortschritt.

Begegnung und Austausch

In 14 Sessions können sich die Fachleute mit Themen wie KI, Impact Investing, partizipativer Förderung und aktuellen rechtlichen Entwicklungen auseinandersetzen.Auch in diesem Jahr bildet die «Sternstunde Philanthropie» einen Höhepunkt. Michael Seberich von Wider Sense spricht mit Flurina Wäspi von der Stiftung Mercator Schweiz und mit Professorin Petra Schleiter von der University of Oxford über den Zustand der Demokratie. Sie gehen der Frage nach, welche Rolle die Philanthropie zur Stärkung dieser einnehmen kann. Ritz betont: Das Symposium biete neben den fachlichen Inputs viel Raum für Begegnung und Austausch, in den Sessions, in den Pausen und dazwischen. Gerade in diesen Momenten entstehen neue Verbindungen und Ideen, die die Grundlage für gemeinsames Handeln schaffen.

Das Schweizer Stiftungssymposium findet am 8. September 2026 im Kursaal Bern statt.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Das könnte Sie auch interessieren