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Den Stiftungszweck bis zum letzten Franken erfüllen

Wie lässt sich Stiftungsvermögen so bewirtschaften, dass es Rendite erzielt und langfristig den Zweck einer Stiftung unterstützt? Das Team des Vermögensverwalters ECOFIN entwickelt dafür Anlagestrategien, die sich an den konkreten Bedürfnissen der jeweiligen Stiftung orientieren.

Wenn eine Stiftung Vermögen anlegt, geht es um mehr als die Frage, welche Rendite damit erzielt werden kann. Das Vermögen soll dazu beitragen, den Stiftungszweck langfristig zu erfüllen. Genau diese Verbindung zwischen Vermögen und Stiftungszweck steht im Zentrum der Arbeit bei ECOFIN Portfolio Solutions AG (ECOFIN).

Das Unternehmen wird heute in zweiter Generation von Alexandra Janssen geführt und begleitet seit fast 40 Jahren institutionelle und private Kunden in Anlagefragen. ECOFIN entwickelt die Vermögensverwaltung aus der konkreten Situation der Stiftung heraus und begleitet sie als unabhängigen Sparringpartner über den gesamten Anlageprozess: von der Anlageorganisation und Governance über die Strategieentwicklung bis zur operativen Umsetzung und Kontrolle. Das Team von ECOFIN entwickelt keine standardisierten Lösungen, sondern Anlagestrategien, die auf die Ziele und Verpflichtungen der jeweiligen Stiftung zugeschnitten sind.

Generalisten mit tiefem Knowhow

Alexandra Janssen, CEO von ECOFIN

Stiftungen sind für ECOFIN die grösste und am stärksten wachsende Kundengruppe. Das Wachstum kommt zu grossen Teilen aus Empfehlungen bestehender Kunden. «Unsere Kunden schätzen es, dass ECOFIN versteht, welche Verantwortung ein Stiftungsrat trägt, und ihm hilft, diese mit einem sauberen Anlageprozess wahrzunehmen», sagt Alexandra Janssen, CEO von ECOFIN. Die Zusammenarbeit mit Stiftungen prägt auch die Art, wie das Unternehmen seine Rolle als Vermögensverwalter versteht. Das Team ist bewusst kompakt gehalten. «Wir sind keine Spezialisten in Silos, sondern erfahrene Generalisten mit tiefem Knowhow, die sowohl strategische als auch operative Fragen kompetent beantworten können», sagt Janssen. «Das baut Vertrauen auf, das über Jahre trägt.»

Für Stiftungsräte bedeutet das eine Dienstleistung, die alle Anforderungen einer professionellen Anlage-Governance abdeckt, von der Organisation über die Strategie bis zur Kontrolle. «Dieses Verständnis für die Bedürfnisse von Stiftungen ist es, worauf unsere Stiftungskunden bei ECOFIN besonders vertrauen», sagt Janssen. Die Verbindung zur Stiftungswelt reicht aber auch über die Beratung hinaus. Janssen unterrichtet im Stiftungsratslehrgang am Center for Philanthropy Studies in Basel und kennt die Verantwortung aus eigener Tätigkeit als Stiftungsrätin.

Die passende Strategie für jede Stiftung

Lorenz Lees, Senior Advisor, ECOFIN

Auch Lorenz Lees, Senior Advisor bei ECOFIN, kennt die Stiftungswelt persönlich. Er kennt die unterschiedlichen Anforderungen von Stiftungen an die Anlagestrategie. Konkret soll sie zu den Verpflichtungen, dem Zeithorizont, und den Strukturen einer Stiftung passen. «Jede Stiftung hat andere Voraussetzungen», sagt Lees. Entscheidend sei deshalb nicht nur, welche Rendite eine Anlage verspricht. «Ebenso relevant ist, welche Ausschüttungen geplant sind, wann Liquidität benötigt wird und wie viel Risiko eine Stiftung tragen kann.» Damit rückt auch die Verantwortung des Stiftungsrats in den Mittelpunkt. «Eine Strategie, die der Stiftungsrat versteht, erklären kann und der er auch in schwierigen Marktphasen vertraut», ist für Lees ein wichtiger Teil einer professionellen Vermögensverwaltung.

Auf Unwägbarkeiten vorbereitet

Wie tragfähig eine Anlagestrategie über lange Zeit ist, zeigt sich vor allem dann, wenn sich die Rahmenbedingungen verändern. Bei ECOFIN werden mögliche Entwicklungen bereits im Anlageprozess durchgespielt. Laut Alexandra Janssen sind Szenarioanalysen und Stresstests kein theoretisches Instrument, sondern fester Bestandteil der Arbeit: «Man darf nie davon ausgehen, den Lauf der Welt zu kennen, aber man kann sich auf die Unwägbarkeiten vorbereiten.»

Wer die Verpflichtungen der Stiftung kennt und gegen verschiedene Szenarien testet, findet die Strategie, die wirklich passt.

Alexandra Janssen, CEO

Deshalb analysieren Janssen und ihr Team verschiedene Marktszenarien; von einem wirtschaftlichen Aufschwung bis zu einem geopolitischen Schock oder einem Zinssprung. Für Stiftungen sei das aus zwei Gründen besonders relevant. Der erste betrifft die Methodik: «Wer die Verpflichtungen der Stiftung kennt und gegen verschiedene Szenarien testet, findet die Strategie, die wirklich passt», erklärt Janssen. Beim zweiten Grund geht es um die psychologische Ebene: «Ein Stiftungsrat, der weiss, dass seine Strategie sauber durchgetestet wurde, trifft in turbulenten Märkten bessere Entscheidungen.»

Anlageentscheidungen auf Basis empirischer Evidenz

Christoph Frick, Senior Advisor und Mitglied der Geschäftsleitung, ECOFIN

Bei der konkreten Umsetzung der Anlagestrategie richtet sich ECOFIN konsequent an der empirischen Evidenz aus. «Das ist möglich, weil ECOFIN als FINMA-regulierter Vermögensverwalter die erarbeitete Strategie selbst umsetzen kann und gleichzeitig keine eigenen Anlageprodukte anbietet», sagt Christoph Frick, Senior Advisor und Mitglied der Geschäftsleitung. «Durch diese Unabhängigkeit können wir die Lösung ausarbeiten, die für die jeweilige Stiftung am besten geeignet ist.»

Wir bieten das, was viele Stiftungen suchen, aber selten finden:

Christoph Frick, Senior Advisor und Mitglied der Geschäftsleitung

Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Beratung von Stiftungen verfügt Frick über ausgewiesenes Know-how in alternativen Anlagen.  «In weniger effizienten Märkten ist eine aktive Bewirtschaftung notwendig», so Frick. Dies gilt insbesondere für Private Markets und sonstige alternative Anlagen. Da sich Qualität, Kosten und Risiken der Anbieter erheblich unterscheiden, ist eine professionelle Analyse und Auswahl von entscheidender Bedeutung. «Wir bieten das, was viele Stiftungen suchen, aber selten finden: ein Vermögensverwalter, der Stiftungen fundiert versteht – unabhängig in der Beratung, professionell in der Umsetzung», sagt Frick.

Professionelle Begleitung in Umbruchsphasen

Bei ECOFIN ist die Vermögensverwaltung einer Stiftung immer auch mit der Frage verbunden, was das Kapital ermöglichen soll. «Wenn eine Rendite erwirtschaftet wird, fliesst das direkt in die Förderung der Stiftung wie Bildung, Forschung, Kultur oder soziale Projekte», sagt Frick. Die Zusammenarbeit mit Stiftungen gehe deshalb über eine reine Vermögensverwaltung hinaus. Jede Stiftung sei individuell, in ihrem Zweck, ihrer Grösse und ihrer Organisation. «Das macht die Arbeit inhaltlich spannend und zwingt dazu, nie mit Standardlösungen zu denken», so Frick.

Besonders deutlich werde das in Umbruchphasen. ECOFIN begleitet beispielsweise Stiftungen, die sich neu aufstellen, zu Verbrauchsstiftungen werden oder grössere strukturelle Veränderungen durchlaufen. Die Transition soll für die Stiftungsräte einfach sein und die Stiftung ihren Zweck auch unter veränderten Bedingungen weiter erfüllen können. Ein prägnantes Beispiel ist laut Lorenz Lees die Begleitung einer Stiftung durch ihre Sunset-Phase. Dabei wird das Vermögen über mehrere Jahre zweckbestimmt ausgeschüttet, bevor sich die Stiftung auflöst. «Der Anlagehorizont verkürzt sich laufend, das Vermögen wird schrittweise ab- und umgebaut und gleichzeitig wird fortlaufend geprüft, wie viel die Stiftung noch fördern kann.» Das Ziel: den Stiftungszweck bis zum letzten Franken maximal erfüllen. Für Lees zeigt sich gerade in solchen Situationen, was es bedeutet, eine Stiftung wirklich zu verstehen: «Kein Standardrezept, jede Phase eine neue Einschätzung.»

Kein Standardrezept, jede Phase eine neue Einschätzung.

Lorenz Lees, Senior Advisor

Vermögensverwaltung im Wandel

Auch die Vermögensverwaltung selbst befindet sich im Wandel. Die stärkste strukturelle Bewegung ist für ECOFIN die Passivierung: Der Markt bewegt sich zunehmend in Richtung indexierter und kostengünstiger Umsetzung. «Diese Richtung verfolgen wir seit Jahrzehnten», sagt Janssen. Was dabei oft unterschätzt werde: Auch indexiertes Investieren braucht Spezialistenwissen. «ECOFIN hat hier einen Vorsprung, der über Jahre aufgebaut wurde. So hat ECOFIN die ersten Schweizer Aktien- und Obligationenindizes –den SMI, den SPI und den SBI – entwickelt und über Jahre berechnet.» Bei indexierten Lösungen profitieren die Kunden zudem von institutionellen Konditionen, die ECOFIN dank des gebündelten Anlagevolumens auch an Stiftungen mit kleineren Volumen weitergeben kann.

Gleichzeitig hält Künstliche Intelligenz Einzug in operative Prozesse. Laut Janssen lassen sich Analyse, Reporting, Datenauswertung heute effizienter gestalten. Für ein Boutique-Team wie ECOFIN schaffe das Kapazität, die direkt in die Kundenbetreuung fliesst. Was sich aus ihrer Sicht weniger verändert hat, ist die Produktkomplexität und Intransparenz in der Branche. Komplexe Strukturen, versteckte Kosten und schwer vergleichbare Angebote bleiben eine Herausforderung. «Besonders für Stiftungen, die Rechenschaft ablegen müssen. Genau hier liegt der Wert unabhängiger Beratung», sagt Janssen.

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