Zum siebten Mal sucht die Sophie und Karl Binding Stiftung nach herausragenden Projekten, die die Biodiversität im Siedlungsraum fördern. Insgesamt werden 125’000 Franken Preisgeld in zwei Kategorien vergeben.
Gesucht sind zukunftsweisende Projekte zur Förderung der Biodiversität im Siedlungsraum. Die Sophie und Karl Binding Stiftung schreibt zum siebten Mal den Binding Preis für Biodiversität aus. Eine Preissumme von 125’000 Franken wird in zwei Kategorien vergeben. Dieses Jahr heisst das Jahresthema «Neue Wege für mehr Biodiversität». Im Fokus stehen innovative und kreative Prozesse, aussergewöhnliche Partnerschaften und neuartige Finanzierungsmodelle.
Mehrwert für alle
Wie Biodiversität im Siedlungsraum gefördert werden kann, zeigt der Preisträger 2026. Der Überlandpark auf der Autobahneinhausung in Zürich-Schwamendingen schafft einen Mehrwert für die Natur und das Quartier: Die technische Infrastruktur wurde genutzt, um einen drei Hektar grossen Lebensraum zu schaffen.
Seit 2021 zeichnet die Stiftung mit dem Binding Preis für Biodiversität Projekte aus, die die Artenvielfalt im Siedlungsraum fördern. Er gilt als der höchstdotierte Naturschutzpreis der Schweiz. Mit einem jährlich wechselnden Schwerpunktthema setzt die Stiftung neue Akzente. Der diesjährige Fokus auf die Prozesse soll dazu beitragen, herkömmliche Vorgehensweisen zu hinterfragen. «Um den Preis zu gewinnen, müssen dieses Jahr also sowohl der Prozess als auch das Resultat – die gestaltete Fläche – besonders vorbildlich sein», heisst es in der Ausschreibung.
Projekte können noch bis zum 31. Januar 2027 eingereicht werden. Der Hauptpreis für Projekte mit grossen Gesamtflächen ist mit 100’000 Franken dotiert. Für Projekte mit mittelgrossen Gesamtflächen wird ein Anerkennungspreis von 25’000 Franken vergeben.

