Die Hochschule Luzern erweitert ihren bisherigen Fachkurs zur Kulturfinanzierung um den Sozialbereich. Ab März 2027 vermittelt der Kurs «Kultur- und Sozialfinanzierung neu denken» praxisnahes Wissen und Werkzeuge für die finanzielle und strategische Absicherung gemeinwohlorientierter Vorhaben.
Der Fachkurs richtet sich an Fachpersonen aus Sozialarbeit, Gemeinwesenarbeit, Bildung und Integrationsprojekten sowie an Kulturschaffende, Projektleiter in Nonprofit-Organisationen und Mitarbeitende der öffentlichen Verwaltung. Auch Studierende und Absolvent:innen sozialer oder kulturbezogener Studiengänge können teilnehmen. Sie erhalten das nötige Wissen, um soziale und kulturelle Vorhaben zu planen, umzusetzen und tragfähig zu finanzieren.
Finanzierung mit gesellschaftlicher Wirkung verbinden
«Soziale Wirkung entsteht durch strategisches Denken, ein tiefes Verständnis gesellschaftlicher Dynamiken und solide Finanzierungskompetenzen», sagt Programmleiterin Stephanie Blättler. Der Kurs verbindet betriebswirtschaftliche Grundlagen mit der Praxis im Kultur- und Sozialbereich und zeigt Wege auf, wie Projekte nachhaltig gesellschaftliche Veränderungen anstossen können.
Im Zentrum stehen neben der Fördermittelakquise auch alternative Finanzierungsmodelle, Projektplanung und die Erstellung von Budgets und Finanzierungsplänen. Dabei geht es nicht nur um die Frage, wie ein Projekt finanziert werden kann. Ebenso wichtig ist seine gesellschaftliche Bedeutung: Kultur- und Sozialprojekte können Teilhabe fördern, Chancengerechtigkeit stärken und langfristige Wirkung entfalten.
Vom Kurs direkt in die Praxis
Der Fachkurs ist interdisziplinär ausgerichtet. Expert:innen aus Kultur- und Sozialmanagement, Finanzierung und dem Nonprofit-Bereich vermitteln ihr Wissen. Ergänzt wird das Programm durch Gastbeiträge aus Förderstiftungen, Kulturinstitutionen, öffentlicher Verwaltung und Philanthropie.
Neben der Wissensvermittlung bleibt Raum für Austausch und Vernetzung. Die Teilnehmenden können das Gelernte auf ihre eigenen Projekte übertragen und erhalten neue Perspektiven für deren Planung und Finanzierung.
Sieben Teilstipendien für Kulturschaffende und Mitarbeitende von Nonprofit-Organisationen
Dank der Unterstützung von Förderstiftungen stehen sieben Teilstipendien von je CHF 950 für Kulturschaffende und Vertreterinnen von Nonprofit-Institutionen zur Verfügung. Damit reduziert sich der Kostenbeitrag von CHF 1’900 für den gesamten sechstägigen Kurs auf die Hälfte.
Die Teilstipendien richten sich an Kulturschaffende aus der ganzen Schweiz, die das Gelernte für ihre Projekte nutzen möchten und denen die finanzielle Unterstützung die Teilnahme erleichtert. Interessierte reichen bei der Kursanmeldung eine kurze schriftliche Begründung ein, weshalb sie sich um ein Teilstipendium bewerben und welchen konkreten Nutzen sie sich vom Kurs erhoffen.
Der Fachkurs «Kultur- und Sozialfinanzierung neu denken» startet im März 2027 am Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ in Rotkreuz. Hier finden Sie weitere Infos und die Anmeldung.

