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Spheriq AI: Verlässliche KI für Fundraising und Förderung 

Mit Spheriq AI wird künstliche Intelligenz direkt in den Arbeitsalltag von Nonprofits und Förderorganisationen integriert. Das neue plattformweite Werkzeug unterstützt bei Recherche, Matching, Gesuchsprüfung oder Kommunikation. Es nutzt den kuratierten Datensatz von Spheriq und spezifisches Knowhow. Entwickelt vom Sektor für den Sektor, setzt Spheriq AI nicht auf Hokuspokus oder blosse Geschwindigkeit, sondern auf fundierte Antworten und hohen Datenschutz. 

Spheriq AI ist nicht einfach ein weiterer Chatbot. Die Lösung denkt im jeweiligen Arbeitskontext mit, prüft verfügbare Informationen nach und hilft, aus Daten konkrete Orientierung zu gewinnen. Sie ist fundiert statt blitzschnell, nachvollziehbar statt einfach originell – und damit präzise auf die Anforderungen des Nonprofit- und Stiftungssektors ausgerichtet. Unter der Motorhaube arbeitet ein ressourceneffizientes KI-Modell, weil digitale Innovation im gemeinnützigen Sektor nicht neue Belastungen schaffen sollte. 

Direkt dort, wo gearbeitet wird 

Spheriq AI wird über sogenannte Launcher gestartet, z.B. «Matching prüfen» oder «Passende Förderstiftungen finden». Launcher sind also vordefinierte Aktionsbuttons, die direkt im jeweiligen Arbeitskontext verfügbar sind, etwa auf einem Organisationsprofil, in einer Suche, bei einem Projekt oder im Netzwerk. Nutzer:innen müssen also nicht zuerst einen perfekten Prompt formulieren, sondern werden in der KI-Nutzung angeleitet.  

«Kein Hokuspokus: Lieber sagt die KI, dass sie etwas nicht weiss.»    

Stefan Schöbi, CEO Spheriq 

Ein Launcher nimmt immer den aktuellen Kontext mit und startet eine passende Analyse. Befindet sich eine Nutzerin zum Beispiel auf dem Profil einer Förderorganisation, kann Spheriq AI auf diese Weise prüfen, ob diese als Förderpartnerin zur eigenen Organisation passt. Auf dem eigenen Profil kann Spheriq AI umgekehrt Hinweise geben, welche Angaben ergänzt werden sollten, um Sichtbarkeit, Vertrauen und ein künftiges Matching zu verbessern. 

Nach der ersten Antwort kann im Chat weitergearbeitet werden. Nutzer:innen können nachfragen, vertiefen, kürzen, vergleichen oder konkrete nächste Schritte ableiten. Spheriq AI verbindet damit geführte Einstiegspunkte mit der Flexibilität eines Dialogs.  Im Supportartikel erfahren interessierte Nutzer:innen mehr Details über die Funktionsweise von Spheriq AI.

Was Spheriq AI konkret unterstützt 

Zum Start unterstützt Spheriq AI zentrale Aufgaben rund um Fundraising, Förderung, Profilarbeit und Matching. Dazu gehören etwa das Prüfen von Matching-Potenzial, das Bewerten und Verbessern von Profilen oder das Zusammenfassen von Förderkriterien. Für Nonprofits steht die bessere Orientierung im Fördermarkt im Vordergrund.  

Ein wichtiger Anwendungsfall ist die Förderrecherche. Ausgehend vom eigenen Organisations- oder Projektprofil kann Spheriq AI passende Förderorganisationen finden und begründen, warum eine vertiefte Prüfung sinnvoll sein könnte. Dabei werden nicht nur Stichworte berücksichtigt, sondern strukturierte Informationen wie Themen, Zielgruppen, Wirkungsgebiete und – wo vorhanden – detaillierte Förderlogiken. 

Spheriq AI löst die bisherigen KI-Assistenten «Projektporträt aus PDF», «Begleitbrief für ein konkretes Gesuch», «Projektporträt verbessern» und die beliebte «Magic List» ab. Für alle KI-Assistenten sind entsprechende Launcher hinterlegt. Die vollen KI-Funktionen sind wie bisher ab der Pro-Stufe zugänglich, auf Stufe Free und Starter kann Spheriq AI mit gewissen Einschränkungen ausprobiert werden.  

Ein Concierge für Funder 

Für Förderorganisationen steht die strukturierte Einordnung von Organisationen, Projekten und Gesuchen im Vordergrund. Als konfigurierbarer «Concierge» kann Spheriq AI Gesuche entlang der eigenen Förderlogik vorprüfen, Stärken und Lücken sichtbar machen und die Triage vorbereiten. Zudem erstellt der Concierge ein Gutachten, das interne und externe Quellen zusammenführt und zu einer Empfehlung verdichtet. 

Wichtiges Detail: Die Förderentscheidung bleibt immer beim Menschen. Und: Da jede Förderorganisation eigene Grundlagen nutzt und die einzelnen Elemente individuell beurteilt, kann der Concierge auch für jede Förderorganisation eigenständig konfiguriert werden. Das Spheriq-Team begleitet Funder mit einer Workshopserie beim Aufbau.   

Fit, Hope und Förderlogik 

Spheriq AI arbeitet mit Orientierungssignalen, die auf der Plattform bereits angelegt sind. Der «Fit» beschreibt, wie gut eine Organisation, ein Projekt oder ein Gesuch zu bestimmten Kriterien passt – etwa zu Themen, Zielgruppen oder Wirkungsgebieten. Der «Hope» beschreibt Verlässlichkeitssignale, die helfen können, Organisationen und Projekte besser einzuordnen. 

Für über hundert Förderorganisationen kann Spheriq AI zudem auf detaillierte Förderlogiken zurückgreifen, die vom Team Spheriq in den vergangenen Wochen sorgfältig recherchiert und aufgearbeitet wurden. Sie enthalten spezifische Bedingungen, an die eine Förderung geknüpft ist, allfällige Ausschlusskriterien, typische Förderbeträge und weitere Besonderheiten eines Funders.  

Im Zusammenspiel mit Profilen, Badges und Förderlogiken entsteht so ein stärkerer Orientierungsrahmen. Spheriq AI unterstützt die Nutzer:innen dabei, einen besseren Überblick zu gewinnen, damit eine Organisation, ein Projekt oder ein Gesuch umfassend beurteilt werden kann. 

Sicher, spezifisch und nachvollziehbar 

Spheriq AI wurde nicht als frei improvisierender Chatbot gebaut, sondern als agentisches Pipeline-System. Das bedeutet: Die Anfrage wird zuerst eingeordnet, der relevante Kontext bestimmt, verfügbare Evidenz gesammelt und verdichtet – und erst danach wird eine Antwort formuliert. Greift die KI auf Dokumente zurück, so werden die Resultate zusammen mit den Quellen präsentiert, auf die sie sich beziehen.  

Die aufwändige Architektur ist wichtig, weil Spheriq mit sensiblen institutionellen und teilweise personenbezogenen Daten arbeitet. Spheriq AI kann nur Informationen verwenden, die für die jeweilige Nutzerin oder den jeweiligen Nutzer zugänglich sind. Der Zugriff erfolgt rollen- und kontextbasiert; die KI sieht also nicht mehr als die Nutzer:innen selbst. Die Pipeline ist aber auch wichtig, weil vor der Antwort geprüft werden kann, ob sich Frage, Datengrundlagen und Antwort wirklich aufeinander beziehen. Spheriq AI macht nicht mit bei den euphorischen Verheissungen des KI-Hypes. Statt Hokuspokus zu zaubern, sagt sie im Zweifelsfall lieber, dass sie die Antwort leider nicht kennt. Wenn Informationen also fehlen, widersprüchlich oder nicht zugänglich sind, so stellt Spheriq AI dies klar, statt Lücken mit Vermutungen zu füllen. 

Auch der Datenschutz wird bei Spheriq AI grossgeschrieben. Die Verarbeitung ist so angelegt, dass Nutzerdaten weder an die sogenannten Hyperscaler wie Open AI (ChatGPT) oder Anthropic (Claude) weitergegeben noch zum Training von KI-Modellen verwendet werden. Die Verarbeitung erfolgt in einer souveränen Datenumgebung auf der eigenen Infrastruktur im europäischen Raum. Spheriq setzt dabei auf PeakPrivacy, der Schweizer Plattform für souveräne KI-Anwendungen.  

Vom Sektor für den Sektor entwickelt 

Spheriq AI wurde über längere Zeit aus dem Sektor heraus entwickelt. In die Entwicklung flossen Erfahrungen von Fachleuten, Praktiker:innen, Verbänden sowie von über 70 fördernden und gesuchstellenden Organisationen ein. Die AI Learning Journey und die Lernreise Förderzukunft haben hier die Grundlagen für einen sinnvollen und verantwortungsvollen KI-Einsatz gelegt. Im Fokus war von Anfang an der konkrete Nutzen im Alltag.  

Zum Start stehen zehn ausgewählte Launcher für besonders häufige Arbeitsabläufe bereit. Das Angebot wird anschliessend entlang der Nutzung und des Feedbacks aus der Praxis laufend erweitert. Vor allem die monatlichen Webinars «Spheriq AI live» dienen dem Austausch mit dem Sektor und der Diskussion von Wünschen und weiteren Anwendungsfällen. So wächst Spheriq AI Schritt für Schritt. Ziel ist, bis Ende Jahr mehr als hundert Prompt Launcher für die wichtigsten Fragestellungen des gemeinnützigen Sektors bereitzustellen.  

Konkret loslegen 

Der Einstieg erfolgt direkt auf der Plattform. Wer eingeloggt ist, kann Spheriq AI überall dort nutzen, wo passende Launcher verfügbar sind. Der Funktionsumfang hängt von der Nutzungsstufe ab: Free und Starter ermöglichen einen ersten Einblick, die volle Nutzung ist ab Pro möglich. 

Schrittweise Entwicklung 

Spheriq AI wächst schrittweise aus der Praxis: Vom Start mit zehn Launchern über monatliche Webinare bis zum Ausbau auf mehr als hundert Anwendungsfälle bis Ende Jahr. 

  • Launcher für Matching und Profilverbesserung: ab Mai 2026 
  • Launcher Recherche und Kommunikation: ab Juni 2026 
  • Launcher für Workspacemanagement und Reporting: ab August 2026 

Einblicke 

Im kostenlosen Webinar «Spheriq AI live» erhalten Nutzer:innen einen kompakten Einblick in aktuelle Anwendungsmöglichkeiten von Spheriq AI. Dabei werden neue Launcher vorgestellt, konkrete Erfahrungen aus der Nutzung geteilt und aufgezeigt, wie Spheriq AI Fundraising und Förderung im Arbeitsalltag unterstützt. Das Webinar verbindet strukturierten Input mit einer offenen Bühne für Fragen, Rückmeldungen und Wünsche zu künftigen Anwendungsfällen. 

Hier geht’s zu den Terminen und zur Anmeldung

Concierge für Funder 

Für Förderorganisationen unterstützt Spheriq AI als konfigurierbarer Concierge die Vorprüfung von Gesuchen entlang der eigenen Förderlogik, macht Stärken und Lücken sichtbar, verdichtet interne und externe Quellen zu einem Gutachten und bereitet so die Triage vor – die Förderentscheidung bleibt immer beim Menschen. 

Mehr zum Concierge

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