{"id":20278,"date":"2026-09-14T17:40:22","date_gmt":"2026-09-14T15:40:22","guid":{"rendered":"https:\/\/spheriq.ch\/blog\/?p=20278"},"modified":"2026-09-14T17:48:51","modified_gmt":"2026-09-14T15:48:51","slug":"verschiedene-wege-zum-foerderentscheid","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/spheriq.ch\/blog\/verschiedene-wege-zum-foerderentscheid\/","title":{"rendered":"Verschiedene Wege zum F\u00f6rderentscheid"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"is-style-lead wp-block-paragraph\">Aktuell sucht Clima Now in einer \u00f6ffentlichen Abstimmung die besten Ideen f\u00fcr die Ern\u00e4hrung von morgen. Ein mehrstufiger Entscheidungsweg unter Einbezug der \u00d6ffentlichkeit ist eine M\u00f6glichkeit, die Auswahl der Projekte breiter abzust\u00fctzen. Auch das Kultur Komitee in Winterthur oder CATAPULT in Basel w\u00e4hlen eigene Wege.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-default wp-block-paragraph\">Jede Stimme z\u00e4hlt. Aktuell stehen 14 Projekte auf der <a href=\"https:\/\/spotlight.climanow.ch\/wall-of-fame\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wall of Fame von Clima Now. <\/a>Sie alle wollen die Ern\u00e4hrung der Schweiz von morgen nachhaltiger gestalten. In einem Online-Voting werden aktuell jene sieben Projekte ausgew\u00e4hlt, die am meisten \u00fcberzeugen. Diese Teams k\u00f6nnen ihre Ideen an der Pitch Night vor einer Jury und einem Publikum pr\u00e4sentieren. Zu gewinnen gibt es insgesamt 90\u2019000 Franken.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"breite-oeffentlichkeit-und-fachexpertinnen\"  class=\"wp-block-heading\">Breite \u00d6ffentlichkeit und Fachexpert:innen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00abDas Public Voting st\u00fctzt den Auswahlprozess breiter ab und zeigt uns, welche Ideen nicht nur Fachexpert:innen begeistern, sondern auch eine breitere \u00d6ffentlichkeit\u00bb, erl\u00e4utert Corinne Gr\u00e4ssle von Clima Now den Vorteil des mehrstufigen Auswahlprozesses. Zu Beginn w\u00e4hlt eine Jury aus allen Einsendungen die 14 Projekte f\u00fcr das Public Voting an der Wall of Fame aus. \u00abSo entsteht ein doppelter Massstab: Impact-Potenzial durch die Jury, Verst\u00e4ndlichkeit und Resonanz durchs Publikum\u00bb, sagt Gr\u00e4ssle.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00abDie Meinung des Publikums weicht in einigen F\u00e4llen von jener der Jury ab \u2013 und genau darin zeigt sich der Mehrwert des zweistufigen Verfahrens. Die Jury bewertet prim\u00e4r das fachliche Impact-Potenzial, w\u00e4hrend das Publikum st\u00e4rker auf Verst\u00e4ndlichkeit und emotionale N\u00e4he reagiert. Beide Perspektiven erg\u00e4nzen sich.\u00bb Die Publikumsresonanz bringt als erster Indikator Erkenntnisse \u00fcber die Marktf\u00e4higkeit eines Projekts. Wie stark sich die \u00d6ffentlichkeit zur Teilnahme am Voting bewegen l\u00e4sst, schwankt von Jahr zu Jahr. Entscheidend ist, wie nah ein Projekt an der Erfahrungswelt der \u00d6ffentlichkeit liegt.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"zielgruppe-einbeziehen\"  class=\"wp-block-heading\">Zielgruppe einbeziehen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nahe an der Lebensrealit\u00e4t von Projekttr\u00e4ger:innen ist das Ziel des Ansatzes von CATAPULT. <a href=\"https:\/\/catapultbasel.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Die F\u00f6rderplattform CATAPULT,<\/a> gef\u00f6rdert durch die Fondation Botnar und die Stiftung Mercator Schweiz, zielt auf ein j\u00fcngeres Publikum. CATAPULT will nicht nur Projekte junger Menschen f\u00f6rdern. Die gesamte F\u00f6rderstruktur wurde co-kreativ mit der Zielgruppe entwickelt und aufgebaut \u2013 und selbst in den Entscheidungsgremien sitzen ausschliesslich junge Menschen. \u00abCATAPULT glaubt an junge Menschen und ihre Ideen \u2013 und daran, dass sie selbst am besten wissen, woran es ihnen in Basel fehlt\u00bb, heisst es auf der Website.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">CATAPULT kennt zwei Zyklen. Im grossen F\u00f6rderzyklus vergibt die Organisation F\u00f6rderbeitr\u00e4ge von 3000 bis 10\u2019000 Franken. An einem Entscheidungsevent diskutieren die jungen Teilnehmenden, welche Projekte sie unterst\u00fctzen wollen. Die Gruppe setzt sich jeweils aus 12 bis 20 jungen Menschen zusammen. \u00abDas ist eine gute Gr\u00f6sse f\u00fcr die Entscheidungsfindung\u00bb, sagt Luan, Co-Gesch\u00e4ftsleitung von CATAPULT. F\u00fcr jeden Event wird die Gruppe neu zusammengestellt. Die Teilnehmenden kommen \u00fcber die Community. Diese ist in den vergangenen f\u00fcnf Jahren aus ehemaligen Teilnehmenden, deren Geschwistern und Freund:innen sowie gef\u00f6rderten Projekten gewachsen. \u00abDie Mund-zu-Mund-Propaganda funktioniert am besten\u00bb, h\u00e4lt Luan fest. <\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"chance-fuer-projekttraegerinnen-mit-wenig-erfahrung\"  class=\"wp-block-heading\">Chance f\u00fcr Projekttr\u00e4ger:innen mit wenig Erfahrung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daneben arbeitet CATAPULT auch mit Regelklassen zusammen. Auch die Events selbst fanden bereits in Schulen statt. Das tr\u00e4gt dazu bei, die Community diverser zu halten. W\u00fcrde die Community nur \u00fcber direkte Beziehungen wachsen, best\u00fcnde das Risiko einer homogenen Gruppe. Das ist nicht der Fall. \u00abWir erreichen verschiedene Schichten und alle Altersstufen von 15 bis 25 Jahren.\u00bb Bei den formalen Bildungswegen sei es hingegen schwieriger, eine ausgewogene Vertretung zu erreichen. Luan stellt fest: \u00abWir haben eine Tendenz zu jungen Menschen, die Zugang zu Gymnasien und Hochschulen haben.\u00bb <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die unterschiedlichen Perspektiven sind f\u00fcr CATAPULT zentral. \u00abWir machen zu Beginn einen Sensibilisierungsinput zu sozialer Gerechtigkeit. Wir achten auf Perspektivenvielfalt und die jungen Menschen nehmen ihre Verantwortung in der Geldvergabe sehr ernst\u00bb, sagt Luan.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der kleine F\u00f6rderzyklus befindet sich derzeit im Wandel. Bisher wurden die Mittel von bis zu 3000 Franken pro Projekt teamintern vergeben, durch die Menschen im Zielgruppenalter, die die Gesch\u00e4ftsstelle tragen. Um auch diese Vergaben im Rahmen von Events durchzuf\u00fchren, fehlen CATAPULT die Ressourcen. Die Veranstaltungen sind aufw\u00e4ndig. Deshalb wird daf\u00fcr neu eine feste externe Gruppe zusammengestellt. \u00abDas erm\u00f6glicht eine gr\u00f6ssere gesamtgesellschaftliche Perspektive\u00bb, sagt Luan. F\u00fcr den kleinen F\u00f6rderzyklus wurde in diesem Jahr ein Entscheidungskreis f\u00fcr ein Jahr bestimmt, der sich f\u00fcnfmal j\u00e4hrlich trifft. Dank eines Bewerbungsverfahrens konnte das Gremium divers zusammengesetzt werden. Gerade beim kleinen F\u00f6rdertopf ist CATAPULT wichtig, dass auch Projekttr\u00e4ger:innen eine Chance erhalten, die noch wenig Erfahrung mit F\u00f6rderantr\u00e4gen haben. \u00abBei schwierigen Entscheidungen haben wir gemerkt, dass Eingaben mit einem konkreten Anliegen und klaren Zielen mehr Chancen haben als solche, die noch wenig detailliert ausformuliert sind\u00bb, sagt Luan. Generell lasse sich sagen, dass die Entscheidungsgruppen gut funktionieren. Sie haben sich kontinuierlich weiterentwickelt. \u00abWir haben sehr viele Tools entwickelt, um zu den Entscheidungen zu kommen\u00bb, sagt Luan. Auch die F\u00f6rderkriterien werden laufend an die Erkenntnisse aus der Evaluation der Prozesse angepasst.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"qualitaet-gestiegen\"  class=\"wp-block-heading\">Qualit\u00e4t gestiegen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch Clima Now pr\u00fcft kontinuierlich, wie sich die Partizipation weiterentwickeln l\u00e4sst. Gr\u00e4ssle sagt: \u00abDas ist f\u00fcr uns Teil der laufenden Weiterentwicklung von Spotlight.\u00bb Diese Weiterentwicklung hat in den vergangenen Jahren auf der einen Seite dazu gef\u00fchrt, dass die thematische Breite der Projekte abgenommen hat. Das h\u00e4ngt mit der Ausschreibung zusammen. \u00abW\u00e4hrend wir in fr\u00fchen Jahren ein Thema w\u00e4hlten und dieses dann sehr breit ausschrieben, geht der Ausschreibung heute ein mehrmonatiger Prozess voraus, in dem wir gemeinsam mit Fachexpert:innen an der konkreten Themenstellung und Ausschreibung arbeiten.\u00bb Auf der anderen Seite ist die Qualit\u00e4t der Eingaben gestiegen. \u00abDenn wir wollen nicht einfach Innovation unterst\u00fctzen, sondern gezielt da Unterst\u00fctzung bieten, wo es auch tats\u00e4chlich neue L\u00f6sungen braucht.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"entscheidungsgremium-im-losverfahren\"  class=\"wp-block-heading\">Entscheidungsgremium im Losverfahren<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Gleich die ganze Bev\u00f6lkerung von Winterthur ist das potenzielle Entscheidungsgremium des <a href=\"https:\/\/kulturkomitee.win\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kultur Komitees der Stiftung f\u00fcr Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG)<\/a> in Winterthur. In einem Losverfahren werden die Kandidat:innen f\u00fcr das Gremium ausgew\u00e4hlt. 200 Briefe werden verschickt. Die Empf\u00e4nger:innen werden eingeladen, sich f\u00fcr das Komitee zu melden. F\u00fcr viele sei dieser Brief ein \u00abSchicksalswink\u00bb, der sie dazu bewege, sich zu engagieren, sagt Andreas Geis, Leitung F\u00f6rderung der SKKG. Bei anderen sei die Neugierde der Treiber gewesen. Sie wollten sehen, wie ein solches Projekt funktioniert. Im Unterschied zu Formaten wie Bev\u00f6lkerungsr\u00e4ten hat das Kultur Komitee einen entscheidenden Vorteil: Es ist nicht nur konsultativ t\u00e4tig. Das Gremium entscheidet \u00fcber die Vergabe der Mittel. Pro Zyklus vergibt das jeweilige Komitee 400\u2019000 Franken F\u00f6rderung. Von 2021 bis 2026 hat das Kultur Komitee insgesamt 188 Kulturprojekte mit rund 1,9 Millionen Franken gef\u00f6rdert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwar wird das Gremium im Losverfahren zusammengestellt. \u00abDennoch bildet es die Zusammensetzung der Bev\u00f6lkerung nicht ab\u00bb, sagt Geis. \u00abEs melden sich tendenziell mehr gut gebildete M\u00e4nner im h\u00f6heren Alter.\u00bb Meist ergebe sich aber eine Altersspanne zwischen 18 und 80 Jahren. Gleichzeitig betont Geis, dass ein Losverfahren per se nicht repr\u00e4sentativ sei \u2013 und dies auch gar nicht das Ziel sei. Damit alle Eingeladenen m\u00f6glichst niederschwellig teilnehmen k\u00f6nnen, bietet die Stiftung je nach individueller Situation Unterst\u00fctzung an: Fl\u00fcsterdolmetschen bei nicht ausreichenden Sprachkenntnissen, die \u00dcbernahme von Kinderbetreuungskosten oder eine finanzielle Kompensation, wenn Selbstst\u00e4ndige und Angestellte wegen der Termine Schichten nicht wahrnehmen k\u00f6nnen. Im Idealfall setzt sich das Gremium aus rund 25 Mitgliedern zusammen. Zwei Projektleiter:innen begleiten den Prozess, f\u00fcnf Termine stehen an. 120 bis 180 Kulturschaffende reichen jeweils ihre Projekte f\u00fcr eine F\u00f6rderung ein. <\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"erfahrung-sammeln-und-verantwortung-uebernehmen\"  class=\"wp-block-heading\">Erfahrung sammeln und Verantwortung \u00fcbernehmen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch beim Onboarding bietet die SKKG Unterst\u00fctzung. \u00abDer zeitliche Aufwand ist vergleichbar mit dem anderer Ehren\u00e4mter, die ehemaligen Teilnehmer:innen beschreiben ihn als angemessen und leistbar\u00bb, sagt Geis. Besonders wertvoll sei die Unterst\u00fctzung vorab, um sich \u00fcber den Prozess und die Aufgabe zu informieren. Die Komitee Mitglieder erarbeiten zu Beginn des Prozesses einen F\u00f6rderkompass. \u00abEr dient den Antragstellenden zur Orientierung und den Mitgliedern des Komitees als Bewertungsreferenz\u00bb, sagt Geis. Um taktisches Vorgehen einzelner Mitglieder im Bewertungs- und Entscheidungsverfahren zu verhindern, nutzt das Komitee die \u00abMethod of Equal Shares\u00bb, ein Verfahren der partizipativen Budgetierung. Zudem wird jedes Gesuch von mindestens f\u00fcnf Personen gesichtet und bewertet. \u00abDie Eingaben sind bewusst knapp gehalten, damit die Lekt\u00fcremenge bew\u00e4ltigbar bleibt\u00bb, sagt Geis. Dass das Gremium anders entscheidet als traditionelle Gremien oder Stiftungsr\u00e4te, ist dabei nicht das Ziel. Das Kultur Komitee soll vielmehr Menschen in die Kulturf\u00f6rderung einbeziehen, die bisher nicht daran beteiligt waren. Sie k\u00f6nnen Erfahrungen sammeln und Verantwortung \u00fcbernehmen.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"transparenz\"  class=\"wp-block-heading\">Transparenz<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Projekt geh\u00f6rt auch Transparenz. Der gesamte Prozess ist \u00f6ffentlich online dargestellt. Auch Dokumente wie der Einladungsbrief stehen frei zum Download zur Verf\u00fcgung. Ein Entscheidungszyklus dauert rund neun Monate. Der letzte Zyklus ist im September 2025 mit dem Losverfahren gestartet. Bis Februar 2026 konnten Kulturschaffende ihre Projekte einreichen. Ende M\u00e4rz entschied das Komitee \u00fcber die Gesuche und die Projektleitung informierte die Kulturschaffenden \u00fcber eine allf\u00e4llige F\u00f6rderung. Zwei Monate sp\u00e4ter wurden die Gremiumsmitglieder verabschiedet. Bis Ende 2027 setzen die Kulturschaffenden ihre Projekte nun um.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von den Projekten, die in den vergangenen Jahren bei Spotlight von Clima Now ausgew\u00e4hlt wurden, haben sich einige erfolgreich weiterentwickelt. Gr\u00e4ssle nennt als Beispiel AlgaeCycle, das 2025 ausgezeichnet wurde. Das Projekt nutzt Mikroalgen, um Abwasser zu reinigen und CO\u2082 zu binden. Die anschliessend getrockneten Mikroalgen werden im Boden gespeichert und erm\u00f6glichen so eine nachhaltige CO\u2082-Entfernung. Die technisch vielversprechende Idee war vor der Teilnahme an Spotlight weder markt- noch investitionsreif, erkl\u00e4rt Gr\u00e4ssle. Der Gewinn im Vorjahr brachte den n\u00f6tigen Schub. \u00abDer Gewinn bei Spotlight 2025 brachte dem Team genau das, was Spotlight leisten soll: eine B\u00fchne f\u00fcr Sichtbarkeit, Zugang zu einem Netzwerk aus Expert:innen und Partnern sowie F\u00f6rdergeld als konkreten Anschub\u00bb, sagt sie. \u00abHeute ist daraus mehr als eine Idee geworden: Die Pilotanlage befindet sich im Bau.\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Aktuell sucht Clima Now in einer \u00f6ffentlichen Abstimmung die besten Ideen f\u00fcr die Ern\u00e4hrung von morgen. Ein mehrstufiger Entscheidungsweg unter Einbezug der \u00d6ffentlichkeit ist eine M\u00f6glichkeit, die Auswahl der Projekte breiter abzust\u00fctzen. 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