{"id":20069,"date":"2026-09-02T10:00:00","date_gmt":"2026-09-02T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/spheriq.ch\/blog\/?p=20069"},"modified":"2026-08-31T16:32:45","modified_gmt":"2026-08-31T14:32:45","slug":"moral-imagination","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/spheriq.ch\/blog\/moral-imagination\/","title":{"rendered":"Die Zukunft der Philanthropie h\u00e4ngt von ihrer moralischen Vorstellungskraft ab"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"is-style-lead wp-block-paragraph\">Was w\u00e4re, wenn das gr\u00f6sste Hindernis f\u00fcr positiven Wandel nicht ein Mangel an Ressourcen, sondern an Vorstellungskraft w\u00e4re? F\u00fcr Phoebe Tickell ist \u00abmoralische Vorstellungskraft\u00bb die Grundlage daf\u00fcr, sich eine Zukunft jenseits der bestehenden Systeme vorzustellen. Vor ihrem Vortrag auf dem SwissFoundations Symposium 2026 erkl\u00e4rt sie, warum diese F\u00e4higkeit f\u00fcr die Philanthropie entscheidend ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-gray-color has-text-color has-link-color wp-elements-1 wp-block-paragraph\">Bild: House of Hackney<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Phoebe Tickell, Ihre Keynote beim SwissFoundations Symposium tr\u00e4gt den Titel \u00abMoral Imagination: The Missing Infrastructure\u00bb. Warum sehen Sie Vorstellungskraft als das fehlende Puzzleteil f\u00fcr die Schaffung sinnvoller Ver\u00e4nderungen?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Vorstellungskraft k\u00f6nnen wir uns Zukunftsszenarien vorstellen, die von unseren tiefsten Werten gepr\u00e4gt sind. Und die \u00fcber das hinausgehen, was heute existiert.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Das m\u00fcssen Sie genauer erkl\u00e4ren!<\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large is-resized is-style-rounded card-img-center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1365\" height=\"1365\" src=\"https:\/\/spheriq.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Phoebe-Tickell-edited.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20074\" style=\"width:250px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/spheriq.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Phoebe-Tickell-edited.jpg 1365w, https:\/\/spheriq.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Phoebe-Tickell-edited-300x300.jpg 300w, https:\/\/spheriq.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Phoebe-Tickell-edited-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/spheriq.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Phoebe-Tickell-edited-150x150.jpg 150w, https:\/\/spheriq.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Phoebe-Tickell-edited-768x768.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1365px) 100vw, 1365px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Phoebe Tickell, Gr\u00fcnderin und Direktorin von Moral Imaginations<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend Systeme, Tools und Daten uns helfen, bestehende Strukturen zu optimieren, erm\u00f6glichen sie uns selten, diese Strukturen ganz zu \u00fcberwinden. Sinnvolle Ver\u00e4nderungen erfordern nicht nur verbesserte Prozesse, sondern auch einen kollektiven Sprung in die Vorstellungskraft \u2013 eine Ver\u00e4nderung dessen, was wir gemeinsam f\u00fcr m\u00f6glich halten und wie wir die Welt sehen. Ohne diese F\u00e4higkeit besteht die Gefahr, dass wir einfach nur die gleichen Muster effizienter fortsetzen. Es ist wie bei der ber\u00fchmten Idee des M\u00f6nchs und Schriftstellers Thomas Merton: Menschen verbringen ihr Leben damit, die Erfolgsleiter hinaufzusteigen, nur um oben festzustellen, dass die Leiter an der falschen Wand lehnt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Warum wird das zu einem strukturellen Problem?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weil wir immer wieder gute Strategien auf eine Basis aufbauen, die nicht existiert. Stiftungen, NGOs, Initiativen \u2013 wir alle \u2013 sind hervorragend darin, Probleme zu diagnostizieren, Ver\u00e4nderungstheorien zu entwickeln, Koalitionen zu bilden und Indikatoren zu verfolgen. Was uns jedoch viel weniger gut gelingt, ist eine andere Zukunft zu imaginieren, an ihre M\u00f6glichkeit zu glauben und daraus konkrete Schritte f\u00fcr die Gegenwart zu entwickeln. Sind die beteiligten Menschen in der Lage, sich in eine Zukunft hineinzuversetzen, die wirklich f\u00fcr alle funktioniert \u2013 und die tats\u00e4chlich anders ist? Entwickeln sie den Wandel im Einklang mit den tieferen Narrativen und grundlegenden Ver\u00e4nderungen unseres Weltbilds, die uns zu einer anderen Zukunft f\u00fchren? Glauben sie, dass diese Zukunft m\u00f6glich ist, und k\u00f6nnen sie sie anderen so beschreiben, dass sich daraus konkrete Schritte f\u00fcr die Gegenwart ableiten lassen? Diese F\u00e4higkeit nenne ich moralische Vorstellungskraft.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vorstellungskraft ist aber noch keine Strategie.<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nein, aber sie ist eine Infrastruktur und eine F\u00e4higkeit, die wirklich wirkungsvolle Strategien \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glicht. Ich bezeichne sie bewusst als Infrastruktur, weil Infrastruktur etwas ist, das man nicht bemerkt, bis es fehlt, und dann nichts mehr funktioniert. Sie k\u00f6nnen die bestfinanzierte Klimapolitik-Beratungsfirma der Welt gr\u00fcnden; aber ohne die F\u00e4higkeit, sich eine lebenswerte Zukunft vorzustellen, bleibt Ihr Fokus auf Schadensbegrenzung statt auf wirklicher Ver\u00e4nderung. Ohne diese F\u00e4higkeit werden Ergebnisse darauf hinauslaufen, den Niedergang zu verwalten, statt etwas wirklich Neues zu gestalten. Moralische Vorstellungskraft ist nicht einfach ein Zusatz zur Strategie \u2013 sie ist die Basis, auf der die Strategie aufbaut.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p>Moralische Vorstellungskraft ist nicht einfach ein Zusatz zur Strategie \u2013 sie ist die Basis, auf der die Strategie aufbaut.<\/p><cite>Phoebe Tickell<\/cite><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Was ist Imagination Activism und wie unterscheidet es sich von traditionellem Aktivismus?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Imagination Activism ist die bewusste, kollektive und methodische Nutzung der Vorstellungskraft als Hebel f\u00fcr systemischen Wandel. Traditioneller Aktivismus konzentriert sich in der Regel auf den Widerstand: Er benennt das, was falsch l\u00e4uft und mobilisiert Kr\u00e4fte gegen das Problem. Diese Arbeit ist wichtig und ich habe die gr\u00f6sste Achtung davor. Sie hat jedoch eine strukturelle Schw\u00e4che: Sie ist sehr gut darin zu benennen, was nicht gut ist, aber formuliert keine Alternativen. Imagination Activism beginnt am anderen Ende. Er fragt: \u00abWie f\u00fchlt sich die Welt an, die wir wirklich wollen? Wie klingt sie? Wie wird sie regiert?\u00bb Von dieser Vision ausgehend entstehen Koalitionen, Geschichten und Institutionen, die uns dorthin bringen k\u00f6nnen. Es geht weniger darum, gegen das bestehende System zu k\u00e4mpfen, als gemeinsam ein neues zu entwerfen und aufzubauen. Es geht darum, gemeinsam von einer anderen Zukunft zu tr\u00e4umen, ihre m\u00f6gliche Alternative zum bestehenden System ins Leben zu rufen und sie dann aufzubauen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kann man Vorstellungskraft \u00fcben?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Absolut \u2013 und das ist vielleicht die wichtigste Botschaft, die ich in jedem Raum vermitteln m\u00f6chte. Die meisten Erwachsenen betrachten Vorstellungskraft als eine feste Eigenschaft: Man hat sie entweder oder man hat sie nicht. Wenn man sie nicht hat, ist das einfach ein Teil der eigenen Pers\u00f6nlichkeit. In der Praxis ist es eher wie ein Muskel. Er verk\u00fcmmert durch mangelnde Nutzung und wird durch gezieltes Training st\u00e4rker.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wie trainiert man diesen Muskel?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Praxis gibt es verschiedene Wege, diese F\u00e4higkeit zu st\u00e4rken. Ein wichtiger Schritt ist, Visionen zu entwickeln, ohne sie sofort auf ihre Machbarkeit zu pr\u00fcfen \u2013 also das Tr\u00e4umen bewusst von der Umsetzung zu trennen. Genau diese Vermischung ist in institutionellen Kontexten oft ein Kreativit\u00e4tskiller. Ebenso wichtig ist es, Perspektiven zu wechseln, nicht nur mit dem analytischen Verstand, sondern auch mit Wahrnehmung, Gef\u00fchlen und dem eigenen K\u00f6rper zu arbeiten \u2013 etwa mit K\u00f6rper und H\u00e4nden \u2013 und Vorstellungskraft gemeinsam in diversen Gruppen zu entwickeln. Denn unser Umfeld pr\u00e4gt, was wir f\u00fcr m\u00f6glich halten. Entscheidend ist deshalb nicht nur, wie wir uns die Zukunft vorstellen, sondern auch mit wem.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Sie beschreiben viele der heutigen Ressourcenprobleme als \u00abProbleme der Vorstellungskraft\u00bb. Was meinen Sie damit?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich meine damit, dass Knappheit sehr oft nicht durch einen tats\u00e4chlichen Mangel an Ressourcen entsteht, sondern durch einen Mangel an Vorstellungskraft. Knappheit ist also h\u00e4ufig eher das Ergebnis mangelnder Vorstellungskraft als eines tats\u00e4chlichen Ressourcenmangels. Nehmen wir die Philanthropie als Beispiel: In Stiftungen liegt mehr Kapital, als die meisten sozialen Initiativen jemals erhalten werden. Das eigentliche Problem ist daher oft nicht das Geld, sondern dass F\u00f6rdernde und Gef\u00f6rderte sich noch nicht vorstellen k\u00f6nnen, was m\u00f6glich w\u00e4re, wenn transformative Arbeit mit den notwendigen Ressourcen ausgestattet w\u00e4re. So orientieren sich Gesuche und F\u00f6rderbeitr\u00e4ge oft am Machbaren statt am M\u00f6glichen \u2013 oder an dem, was wahrscheinlich finanziert wird, statt an dem, was gew\u00fcnscht oder tats\u00e4chlich m\u00f6glich w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p>Das eigentliche Problem ist daher oft nicht das Geld, sondern dass F\u00f6rdernde und Gef\u00f6rderte sich noch nicht vorstellen k\u00f6nnen, was m\u00f6glich w\u00e4re, wenn transformative Arbeit mit den notwendigen Ressourcen ausgestattet w\u00e4re.<\/p><cite>Phoebe Tickell<\/cite><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Viele Stiftungen legen Wert auf messbare Ergebnisse. Wie k\u00f6nnen sie auch Raum f\u00fcr Imagination schaffen?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt viele M\u00f6glichkeiten, wie Stiftungen ihr Vorstellungsverm\u00f6gen ausdehnen k\u00f6nnen. Sie k\u00f6nnen explorative \u00abBlue-Sky\u00bb-Ans\u00e4tze f\u00f6rdern und finanzieren, anstatt sich nur auf bereits erprobte Modelle zu konzentrieren. Sie k\u00f6nnen auch eine Kulturver\u00e4nderung in der Philanthropie selbst anstossen: Sie k\u00f6nnen Imaginations\u00fcbungen in Meetings, Konferenzen und Retreats integrieren und ihre Arbeit st\u00e4rker von einer Vorstellung der Zukunft leiten lassen, die sie gestalten m\u00f6chten \u2013 statt sich nur auf die Probleme zu konzentrieren, die sie l\u00f6sen wollen. Sie k\u00f6nnen ihre Rolle darin sehen, Vorstellungskraft freizusetzen, statt den Zugang zu Ressourcen zu kontrollieren. Sie k\u00f6nnen F\u00f6rderpartner dazu ermutigen, \u00fcber unmittelbare Ergebnisse hinauszudenken und ambitioniertere Ziele zu formulieren. Ausserdem k\u00f6nnen sie R\u00e4ume f\u00fcr Reflexion und gemeinsames Sinnstiften unter ihren Partnern schaffen, ihre eigenen Annahmen und Grenzen offenlegen und aktiv dazu einladen, diese zu hinterfragen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ist das innerhalb bestehender F\u00f6rderstrukturen \u00fcberhaupt realistisch?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ja, aber die F\u00f6rderung soll nicht nur auf Ergebnisse fokussieren, sondern auch Prozesse und gemeinsame Infrastrukturen erm\u00f6glichen \u2013 und ein erweitertes Verst\u00e4ndnis entwickeln, wie Wirkung gemessen wird. Einige der wirkungsvollsten F\u00f6rderentscheide, die ich erlebt habe, kamen von Stiftungen, die bereit waren, in die imaginative Arbeit und in die Beziehungsarbeit im Vorfeld messbarer Ergebnisse zu investieren. Sie vertrauten darauf, dass bessere Grundlagen langfristig zu mehr Wirkung f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Was sollen die Teilnehmenden des Schweizer Stiftungssymposiums aus Ihrer Keynote mitnehmen?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Idealfall zwei Dinge. Erstens eine neue Perspektive: dass Vorstellungskraft kein \u00abNice-to-have\u00bb neben der eigentlichen Arbeit ist. Sie ist eine Infrastruktur, von der diese Arbeit bereits abh\u00e4ngt. Deshalb lohnt es sich, sie bewusst zu f\u00f6rdern, statt sie dem Zufall zu \u00fcberlassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zweitens etwas Pers\u00f6nliches: Ich m\u00f6chte, dass die Menschen den Raum verlassen und Imagination tats\u00e4chlich erlebt und praktiziert haben \u2013 nicht nur, dass sie davon geh\u00f6rt haben. Sie sollen ein Gef\u00fchl daf\u00fcr entwickeln, was m\u00f6glich wird, wenn eine Gruppe sich die echte Erlaubnis gibt, \u00fcber die aktuellen Grenzen hinauszudenken. Wenn jemand den Raum verl\u00e4sst und im kommenden Jahr auch nur eine F\u00f6rderentscheidung anders trifft \u2013 etwa ein Treffen oder einen Retreat finanziert statt nur den Bericht, einen mutigeren Vorschlag f\u00fcr ambitionierten und wirklich wirkungsvollen Wandel unterst\u00fctzt statt den sichersten \u2013, dann ist genau das die Wirkung, die ich mir w\u00fcnsche.<\/p>\n\n\n<div class=\"cta-box wp-block-custom-cta-box has-background has-purple-light-background-color\">\r\n\t<div class=\"cta-box__inner\">\r\n\t\t\n\n<h3 id=\"schweizer-stiftungssymposium-2026\"  class=\"wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2\"><strong><a href=\"https:\/\/my.swissfoundations.ch\/de\/events\/25-schweizer-stiftungssymposium\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Schweizer Stiftungssymposium 2026<\/a><\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3 wp-block-paragraph\">And Action! Eine Welt im Umbruch wartet nicht. Der Stiftungssektor tritt in Aktion und gestaltet den Wandel mit. Das Symposium von SwissFoundations geht der Frage nach: Welche Rolle spielen dabei soziale Dynamiken? Das vielf\u00e4ltige Programm des gr\u00f6ssten Treffens des Schweizer Stiftungssektors f\u00f6rdert die interdisziplin\u00e4re Vernetzung, den kritischen und dialogbereiten Austausch sowie weitsichtige Denk- und Handlungsweisen.<br><br><strong>Datum und Uhrzeit<\/strong>: 8. September 2026, ab 9:00 Uhr<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4 wp-block-paragraph\"><strong>Veranstaltungsort:<\/strong> Kursaal Bern<\/p>\n\n\t<\/div>\r\n<\/div>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Was w\u00e4re, wenn das gr\u00f6sste Hindernis f\u00fcr positiven Wandel nicht ein Mangel an Ressourcen, sondern an Vorstellungskraft w\u00e4re? 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